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Die Weihnachtswichtel aus der Franz-von-Prümmer-Schule stehen bereit, um ihre vorweihnachtliche Stadt in der Schulaula am 28. und 29. November zu eröffnen.

„Elterngesprächskreis“, so hieß vor 25 Jahren recht nüchtern und sachlich die Gruppe von Müttern, die beschloss, sich regelmäßig in der Franz-von-Prümmer-Schule zu treffen.  Es ging vor allem darum, sich auszutauschen und  zu stärken, denn alle Familien hatten das gleiche Problem: Ein Kind mit Handicap zu Hause.

Schon die ersten Kontakte machten deutlich, dass eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten sehr hilfreich für die betroffenen Familien ist; so wurden die Treffen häufiger und zahlreiche Projekte, wie Wanderungen, Elternstammtische, Freizeiten und Fortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen wurden geplant und oft von einen Großteil der  gesamten Elternschaft der Schule besucht.

Zu Beginn der 90er Jahre wurde aus dem Gesprächskreis heraus die Idee geboren, doch einen Bastelkreis zu gründen, der für Sommerfeste und auch für die Weihnachtszeit künstlerisch aktiv wird, um die Schule oder auch einzelne Schüler bei finanziellen Notlagen unterstützen zu können.  So halfen die engagierten Mütter in den letzten Jahren mit, dass zahlreiche neue Anschaffungen, wie Spielgeräte, ein Schulbus, Therapiegeräte oder ein Entspannungsraum verwirklicht werden konnten. Auch für die Schullandheimaufenthalte der Kinder gibt es in jedem Jahr eine Finanzspritze des Elternbastelkreises.

In den letzten Jahren wurde die Teilnahme der Bastelmuttis weniger und die Sorgen wuchsen, wie lange es diese Treffen noch geben würde. Doch in diesem Jahr sind zahlreiche junge Mütter hinzugekommen. Die Stimmung ist also gut im Keller der Franz-von-Prümmer-Schule, wo zur Zeit wieder tüchtig gewerkelt wird, denn zum Jubiläum wird in der Aula eine Weihnachtsstadt mit Weihnachtsbäumen, Lichtern und kleinen Verkaufsläden entstehen.

„Wünsche werden wahr“, so heißt das Motto für den Bazar, der am 28. und 29.11. wieder zahlreiche Besucher in die Lebenshilfe-Schule in der Peter-Heil-Straße locken wird.

Dieses Mal gibt es neben den Kränzen und Gestecken  auch handgenähte Taschen und originelle Holzarbeiten, wie „Knüddelbündel“ oder „Büschelkränze“. Auch die Schüler wollen ihre Bastelarbeiten an die Besucher verkaufen und so die Klassenkasse für den nächsten Schullandheimbesuch ein wenig auffüllen. Während des Bazars sind die Hobbybastlerinnen natürlich anwesend. Mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee werden die Besucher verwöhnt. Die Kunden können sich in der Aula zu einem kleinen Kaffeeplausch niederlassen, dabei wird im Nebenzimmer nach individuellen Wünschen dekoriert.

Lebenshilfe